• Claudia Buzzelli

Rückkehr zur "neuen Normalität"



Nach Monaten der Desorientierung, stellen wir fest, dass die Welt nicht mehr dieselbe ist und wir uns auf eine neue Normalität einstellen dürfen: eine anspruchsvolle Aufgabe für Mitarbeitende und Führungskräfte.


Die Auswirkungen der Pandemie sind nicht abzuschätzen, aber sie sind gewaltig. Auf der einen Seite ist sie ein Katalysator für neue Technologien und auf der anderen Seite bringt sie den Menschen im Home Office Entschleunigung - häufig gepaart mit Orientierungslosigkeit. In diesem Spannungsfeld für Leistung zu sorgen, ist eine Herausforderung der sich die Führungskräfte jetzt stellen müssen.


Wie kannst du als Führungskraft deine Mitarbeitenden unterstützen, wieder in die Gänge zu kommen?


Ein paar einfache Coaching-Prinzipien helfen dir dabei:


1. Du bist dir der Herausforderungen bewusst sein, vor denen deine Mitarbeitenden stehen.

Ein guter Vorgesetzter verbindet sich mit seinen Mitarbeitenden auf einer menschlichen Ebene. Das bedingt, dass er sich den Schwierigkeiten bewusst ist, denen sich Mitarbeitenden in diesen außergewöhnlichen Zeiten gegenübersehen. Einige Beispiele:

  • Das Arbeiten im Home Office ist nicht für alle einfach

  • Die Kollegen nicht mehr zu sehen, kann dazu führen, dass sich ein Mitarbeitender nicht mehr als Teil des Teams fühlt

  • Die Distanz kann die Identifikation mit dem Unternehmen untergraben

  • Die Angst vor dem Jobverlust lässt manche Mitarbeitenden nicht schlafen

  • Ist der Informationsfluss nicht optimal, fühlt sich der eine oder andere verloren

  • Nicht jeder ist in der Lage seine Arbeit selbst zu organisieren

  • Die eigene Arbeit an die neue Marktrealität anzupassen ist herausfordernd

… um nur einige Befindlichkeiten zu nennen.


Was beschäftigt DEINE Mitarbeitenden? Du weisst es nicht? Höchste Zeit zu fragen.


2. Du stellst die richtigen Fragen.

Stell deinen Mitarbeitenden wichtige Fragen, die ihnen helfen zurück zu einem normalen Alltag zu finden. Fragen wie zum Beispiel

  • Wie geht es dir gerade? Wie gehst du mit der Veränderung um?

  • Welche Stärken kannst du nutzen, um diese Krise zu meistern?

  • Wie könnte eine Lösung aussehen?

  • Wo benötigst du Unterstützung? Was genau würde dir helfen?

Durch diese Fragen bereitest du die Grundlage für die weitere Entwicklung deiner Mitarbeitenden und du wirst dich wundern, wie du über ein solches Gespräch eine wertvolle Vertrauensbeziehung aufbauen kannst. Voraussetzung ist, Raum dafür zu schaffen und wirklich zuzuhören.


3. Du gibst Raum für die Antwort und hörst aktiv zu.

Dein Ziel ist es, dein Gegenüber wirklich zu verstehen und es wissen zu lassen, dass es in Ordnung ist, Schwierigkeiten bei der Bewältigung der Situation zu haben. Die Fähigkeit, aktiv zuzuhören, ist eine der wichtigsten Eigenschaften einer guten Führungskraft. Das geht nicht ohne Empathie. Dazu gehören.

  • Interesse am Menschen

  • Mitgefühl und Respekt für den Menschen mit seinen Schwächen

  • der Wunsch zu helfen

Empathie ist eine der wichtigsten Messgrössen für Führungsreife.

Wie geht es dir damit? Wie ausgeprägt ist deine Fähigkeit, dich in andere einzufühlen?

Gute Führungsqualitäten in einer Krise sind rar. Noch knapper als in normalen Zeiten. Mit all ihren Herausforderungen bietet eine Krise auch eine Chance dich als Führungspersönlichkeit zu beweisen.


Es gilt Sicherheit ausstrahlen und Menschen mit auf die Reise in die Zukunft mitzunehmen.

Nicht ganz einfach, aber nicht unmöglich.


Gerne begleite ich dich auf dem Weg zu einer starken Führungspersönlichkeit.


Claudia Buzzelli


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Claudia Buzzelli

Als Trainerin und zertifizierter Business Coach im Bereich Leadership und Karriere bringe ich Führungskräfte auf den Next Level und begleite Unternehmen bei der Entwicklung von Leadership-Qualitäten in ihren Führungsteams - motivierend und nachhaltig.

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Zürich