• Claudia Buzzelli

Empowerment oder was es braucht, damit Mitarbeitende engagiert sind



Im Vergleich zu heute waren die Erwartungen einer Führungskraft an seine Mitarbeitenden in der Vergangenheit bescheiden: um Routinearbeiten zu erledigen, genügten Zuverlässigkeit und roboterhafter Gehorsam.


Heute müssen Unternehmen in einer äusserst konkurrenzorientierten und sich schnell verändernden Wirtschaft bestehen. Das verlangt von den Mitarbeitenden die Fähigkeit, selbst zu denken, Verständnis für die Wettbewerbssituation des Unternehmens entwickeln, innovativ und erfinderisch zu sein sowie selbst Initiative zu ergreifen und eigenverantwortlich zu handeln. Damit ist es noch nicht getan. Dieses selbstständige Individuum soll auch als Teammitglied effektive Arbeit leisten.


Der Schlüssel für erfolgreiche Kooperation

Voraussetzung für einen eigenverantwortlichen Mitarbeitenden, der sich auch gut in ein Team integrieren kann, sind ein hohes Selbstwertgefühl mit dem Vertrauen in seine Stärken und Kompetenzen sowie die Fähigkeit, sich selbst zu steuern. Beides brauchte er, um mit den konstanten Veränderungen fertig zu werden, um an sich und seine Ideen zu glauben, Entscheidungen zu treffen, andere zu überzeugen und mit ihnen auf Augenhöhe zu kooperieren.


Nun könnte man sagen, jeder Mitarbeitende ist selbst dafür verantwortlich, sich diese Kompetenzen anzueignen. Selbstverständlich sind das Unternehmen und der Vorgesetzte nicht dazu da, das Selbstwertgefühl der Mitarbeitenden aufzubauen. Dennoch hat das Arbeitsumfeld und vor allem die Führungskraft einen entscheidenden Einfluss auf das Selbstvertrauen der Mitarbeitenden.


Weil ein hohes Selbstwertgefühl der Schlüssel für erfolgreiche Kooperation (selbstständige Mitarbeitende, die sich in selbstbestimmten Teams einbringen) ist, müssen sich Unternehmen und Führungskräfte mit dem Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen ihrer Angestellten befassen.


Mitarbeitende empowern

Wenn wir heute von «Empowerment» sprechen, meinen wir damit Strategien und Maßnahmen, die die Selbstverantwortung und Selbstbestimmung von Mitarbeitenden erhöhen. Das fängt beim Mindset der Führungskraft an. Viele Führungskräfte glauben, dass sie besser sein müssen als ihre Mitarbeitenden. Sie degradieren sich selbst zu Antwortautomaten, bei welcher jeder Mitarbeitende, der ein Problem hat, die passende Lösung ziehen kann. Danach ist das Problem zwar gelöst, aber der Mitarbeitende ist schwach geblieben und die Führungskraft hat seine Zeit für operative Themen und nicht für strategische Fragestellungen oder Führungsaufgaben genutzt. Bei der nächsten Herausforderung läuft es wieder gleich.


Dabei wäre es hilfreich, sich mal gezielt mit jedem Mitarbeitenden auseinanderzusetzen und sich zu überlegen, welche Stärken er hat und welche anspruchsvolle Aufgabe er damit übernehmen könnte. Eine Aufgabe, bei der er aus seiner Komfortzone treten und sich strecken muss, damit er sich weiterentwickeln kann. Dabei wird sein Selbstvertrauen gestärkt und seine Motivation gesteigert.


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Herzlich


Claudia Buzzelli




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Claudia Buzzelli

Als Trainerin und Business Coach im Bereich Leadership und Karriere bringe ich Führungskräfte auf den Next Level und begleite Unternehmen bei der Entwicklung von Leadership-Qualitäten in ihren Führungsteams - motivierend und nachhaltig.

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