• Claudia Buzzelli

Die Geschichte vom Frosch ...



....und was sie mit dir zu tun hat


Stell dir einen großen, mit kaltem Wasser gefüllten Topf vor, in dem ein Frosch herumschwimmt.


Das Feuer wird unter dem Topf angezündet, das Wasser erhitzt sich langsam. Bald wird es lauwarm. Der Frosch findet das ganz angenehm und schwimmt weiter, während die Temperatur langsam steigt.


Jetzt ist das Wasser warm. Ein bisschen wärmer als der Frosch es mag. Es wird ein wenig müde, aber nicht ängstlich.


Das Wasser ist jetzt wirklich zu warm. Der Frosch findet das sehr unangenehm, aber er ist so geschwächt, dass er nicht die Kraft hat zu reagieren. Er harrt also aus und tut nichts.


In der Zwischenzeit steigt die Temperatur weiter an, bis der Frosch schließlich ein trauriges Ende findet.


Wäre der gleiche Frosch direkt in das 50° warme Wasser getaucht worden, hätte er sofort reagiert und wäre blitzschnell aus dem Topf gesprungen.


Spannend wird es, wenn wir diese Metapher von Noam Chomsky auf das das menschliche Verhalten übertragen.


Der Frosch im Alltag

Im Coaching erlebe ich immer wieder Menschen, die an einem unbefriedigenden Job festhalten und ein Leben führen, das sie nicht gewählt haben. Sie sind frustriert und zunehmend unglücklich.


Im Normalfall werden die ersten Anzeichen ignoriert oder gerechtfertigt. Die feindliche und abwertende Haltung des Chefs und der Kollegen wird als Konkurrenz oder als Folge eigener Unzulänglichkeiten oder Fehler erlebt. Das Gefühl der Leere und Traurigkeit wird nicht wahrgenommen oder findet Erklärung in Müdigkeit oder hoher Belastung. Je öfter ein Mensch das tut, desto mehr gewöhnt er sich daran. Das führt dazu, dass er immer mehr unerträgliche Situationen akzeptiert.


So wie der Frosch sich an die zunehmende Hitze des Wassers gewöhnt, bis ihm schwindlig wird und er ein trauriges Ende findet, so gewöhnt sich der Mensch an Mittelmäßigkeit, Unzufriedenheit und Schmerz, bis er nicht mehr weiss, was ihn glücklich macht und bis er keine Kraft mehr hat, dafür zu kämpfen



Der Sprung aus dem Topf

Was ist die Ursache dieser Blindheit und was hindert Menschen daran, das Feuer zu löschen und den Kreislauf zu durchbrechen?


Es ist die Angst vor dem Unbekannten. Sie führt dazu, dass Menschen glauben, sie wären nicht in der Lage damit umzugehen und es könnte noch schlimmer kommen. Diese irrationale Überzeugung – oft als Glaubenssätze verpackt – ist die Ursache von Widerstand gegen Veränderungen.


Vielen Menschen entscheiden also (meistens unbewusst), die Dinge so zu belassen, wie sie sind und in der aktuellen Situation zu verharren. Die einzige Möglichkeit den Siedeprozess zu stoppen, ist Klarheit zu gewinnen und sich zu fragen, wer du bist und wer du wirklich sein willst.


Selbsterkenntnis ist der erste und wichtigste Schritt auf einer Reise zur persönlichen und beruflichen Erfüllung. Das ist die Voraussetzung, deine Zukunft bewusst zu steuern und Veränderungen proaktiv anzugehen.


Damit du nicht im warmen Wasser sitzen bleibst, darf dich das Schicksal des Frosches gerne zum Denken und Handeln inspirieren.


Gerne begleite ich dich bei deinem Sprung aus dem Topf.


Claudia Buzzelli


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Claudia Buzzelli

Als Trainerin und zertifizierter Business Coach im Bereich Leadership und Karriere bringe ich Führungskräfte auf den Next Level und begleite Unternehmen bei der Entwicklung von Leadership-Qualitäten in ihren Führungsteams - motivierend und nachhaltig.


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