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Führung ohne Wirkung?

  • Autorenbild: Claudia Buzzelli
    Claudia Buzzelli
  • 2. Sept.
  • 3 Min. Lesezeit
Wie du mit echter Kommunikation wieder in Führung gehst.
Wie du mit echter Kommunikation wieder in Führung gehst.

Kommunikation ist kein „Soft Skill“. Sie ist dein stärkstes Führungsinstrument.

Wer führt, kommuniziert – ständig, bewusst oder unbewusst. Wer Kommunikation dem Zufall überlässt, überlässt auch Führung dem Zufall.


Gerade in Zeiten hybrider Zusammenarbeit, wachsender Komplexität und steigender Erwartungen an Sinn, Transparenz und Partizipation ist Kommunikation weit mehr als Informationstransfer. Sie ist die Brücke Vision und Realität. Sie ist was Menschen zusammenhält.


Wenn etwas hakt, zeigt sich das früh in der Kommunikation. Zum Beispiel wenn

  • niemand mehr spricht

  • die Stimmung mies ist

  • Widerstände zunehmen

  • Feedback ausbleibt

  • Antworten schärfer werden

  • das Gespräch mit dir leiser wird

  • Menschen hinter deinem Rücken sprechen


In solchen Momenten ist Kommunikation nicht „nett“, sondern notwendig. Dann braucht es nicht „mehr Meetings“, sondern echte Gesprächsführung – bewusst, mutig, verbindend.

 


Kommunikation ist Haltung – nicht Methode

Gute Führungskommunikation beginnt nicht mit Technik, sondern mit Haltung:

  • Wie sehe ich mein Team wirklich?

  • Welche Verantwortung trage ich für meine Worte?

  • Bin ich bereit, auch kritische Rückmeldungen anzunehmen?


Menschen haben feine Antennen. Sie spüren, ob eine Führungskraft kommuniziert, weil sie muss – oder weil sie wirklich will.

 


Führung ist Beziehung – und Beziehung entsteht durch Kommunikation

Moderne Führung ist keine Anweisung von oben – sie ist Beziehungsarbeit. Menschen folgen nicht mehr nur Titeln. Sie folgen Persönlichkeiten, die Vertrauen, Orientierung und Sinn geben. Das heißt konkret:

  • Kommunikation schafft Verbindung, nicht nur Verständnis.

  • Vertrauen entsteht durch Konsistenz in Wort und Tat – nicht durch perfekte Rhetorik.

  • Zuhören wird zur Schlüsselkompetenz.


In der Praxis bedeutet das zum Beispiel, dass eine Führungskraft nah bei Mitarbeitenden ist und regelmässig kurze 1:1-Gespräche führt. Dadurch erkennt sie Spannungen früher und wirkt nahbarer als jemand, der nur in Meetings spricht.

 


Wenn Kommunikation zur Routine wird – oder ausbleibt

Gerade wer lange führt, tappt oft in gewohnte Muster: „Ich dachte, das war klar.“„Das spreche ich lieber nicht an.“„Ich weiß doch, was mein Team braucht.“

Je sicherer man sich fühlt, desto größer das Risiko, nicht mehr genau hinzuhören.


Und wenn Kommunikation ganz ausbleibt?

  • Entstehen Lücken – gefüllt mit Spekulationen.

  • Unsicherheit wächst, Vertrauen schwindet.

  • Führung wirkt unklar, beliebig oder distanziert.


Wer nicht kommuniziert, verliert – Wirkung, Vertrauen, Verbindung.

 


Wie kann man also die Kommunikation gezielt steuern?

Es braucht keine komplexen Tools – sondern einfache, konsequente Praxis zum Beispiel mit ein paar Werkzeugen moderner Führungskommunikation - einfach und wirksam:


  • Check-ins & Check-outs

    Kurze persönliche Einstiege in Meetings schaffen Präsenz und Nähe.


  • Feedback-Schleifen

    Regelmäßig, informell, nicht nur top-down – sondern gerade auch bottom-up.


  • Offene Fragen statt Anweisung „Was blockiert uns gerade?“ „Was brauchst du, um hier einen guten Job zu machen?“ „Was würdest du an meiner Stelle anders machen?“

 


Deine Führungsqualität zeigt sich in der Kommunikation

Führung ist kein Titel. Führung entsteht durch Präsenz, Sprache und echtes Interesse. Wenn du wieder Resonanz willst, brauchst du Beziehung. Und die beginnt mit echtem Gespräch mit deinen Mitarbeitenden. Dort erfährst du

  • Was dein Team wirklich braucht

  • Wo du wirkst – und wo du ausweichst

  • Wo Klarheit fehlt, obwohl du überzeugt warst, sie gegeben zu haben

 


Impuls zur Vertiefung

Wenn du spürst, dass dein Team dir nicht mehr so folgt, wie du dir das wünschst – ist es Zeit innezuhalten zum Beispiel mit einer Retrospektive. Kein Training. Kein Vortrag. Sondern ein ehrlicher, moderierter Reflexionsraum für Teams, die an ihrer Kommunikation arbeiten wollen.


In einer Retrospektive schauen wir gemeinsam auf:

  • eure Kommunikationskultur

  • unausgesprochene Spannungen

  • Wege zu mehr Offenheit, Vertrauen und Wirksamkeit


Ob als einmaliger Impuls oder als Teil eines Entwicklungsprozesses – eine Retrospektive wirkt. Weil sie auf echte Gespräche setzt, nicht auf fertige Antworten.


👉 Du willst dich und dein Team wieder in Verbindung bringen? Dann melde dich gern für ein kostenloses Vorgespräch. Ich gestalte die Retrospektive passgenau für eure Situation.






 
 
 

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